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Kiffen ... und ein kleiner Kommentar.

Ernsthaft? Ein Kommentar, in dem ich als "eckelhaft" bezeichnet werde? Erstens: Es heißt "ekelhaft". Und es beschreibt dich kleinen Pisser nur zu gut. Warum beleidigst du menschen im Internet? Du hättest auch einfach nichts dazu schreiben können. Oder sagen können: Nee, gefällt mir nicht so. Muss man mich wirklich gleich beleidigen? Hat dir deine Mama keine Manieren beigebracht? Traurig.
Naja. So viel dazu.

Eigentlich wollt ich grad vor allem übers Kiffen bloggen.
Gras war immer meine Lieblingsdroge.
Ich tu mich sehr schwer damit, einfach abzuschalten. Gras hilft mir dabei. Gras hat mir damals geholfen, mit den Verletzungen aufzuhören. Okay, dafür war ich abhängig vom Gras, aber das war mir immer noch lieber als noch mehr Narben am Körper.

Ich kiffe (mit Unterbrechungen), seit ich 14 bin. Ich hatte verdammt gute zeiten damit und verdammt miese. Ich hatte auch mal vorübergehende kleine Psychosen davon. Erinnere mich nur zu gut an den einen Abend. Ich war 15, übelst bekifft, völlig fertig mit den Nerven und wartete auf eine Freundin. Vor einer Kneipe. Ich saß da und blickte die Fußgängerzone hinauf. Natürlich gingen da viele Menschen lang. Jede zweite Person sah exakt aus wie meine Freundin. Ich wollte ständig aufstehn und sie begrüßen. Und kaum kamen die Leute näher, wurde mir klar, dass sie es nicht war. Das war echt bekloppt. Das war mal wieder zu einer dieser Zeiten, wo ich mich weggeknallt hab, wie ich konnte.
Danach kam ne Zeit, in der ich quasi gar keine Drogen genommen habe. Dafür hab ich ordentlich gesoffen. Mit 16/17 hatte ich zum ersten Mal dann eine Beziehung, in der man mich gut behandelte. Es war eine gute Zeit, aber ich habe sie nach 10 Monaten beendet. Weil die Gefühle auf meiner Seite nicht mehr ausreichten.
Wir haben uns noch ab und zu gesehen, aber es ging einfach nicht mehr.
Danach folgte eine Zeit, in der ich richtig abgekackt bin. In der Tagesklinik kam ich dann schließlich wieder zum Kiffen. Morgens vor der Klinik oder spätestens in der ersten Pause erstmal mit Mitpatienten ne Tüte durchgezoge. Da macht die Ergotherapie doch gleich mehr Spaß. Zum Koks bin ich auch durch einen Mitpatienten gekommen. Also, wer auf der Suche nach Drogenerfahrungen ist, ab in die Klappse.
Zu der Zeit hab ich auch mein erstes Teil genommen. War super.

Was aus der zeit geblieben ist, ist das Kiffen. Ich musste es zwar zwischendurch mal für ein paar Monate aufgeben, weil ich n sauberen Drogentest abgeben musste. Seitdem kiffe ich hauptsächlich am Wochenende. Oder wenn ich frei habe. Ich würd nicht mehr so völlig durchdrehen, wenn mal nix da sein sollte. Das ist mir wichtig. Denn es ist nicht grade ruhmreich, den Aschenbecher nach Jointstummeln zu durchsuchen, weil die Tickerin grade Lieferprobleme hat und auch sonst keiner was da hat....

Sowas gibt es heute nicht mehr. Meistens rauch ich jetzt wirklich einfach zum Chillen, weil ich das Gefühl liebe. So wie andere n guten Rotwein schätzen.
Musik ist schöner, Gedanken sind leichter, Essen schmeckt besser.


Ich denke, man sollte vor allem darauf achten, mit wem man zusammen ist, wenn man kifft, grade als Teenie. Und man sollte es nicht total übertreiben. Man muss auch nicht immer Eimer rauchen, um n noch größeren Kick zu kriegen. Ne Tüte tuts auch.

Und ich chill mich jetzt hin und kiff weiter. Ich hab nämlich heute frei.

8.4.13 12:42

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eclectic / Website (8.4.13 13:33)
Betäubung. Im Körper und im Geiste.

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